Frühjahrs-Aktion: Anhängerkupplung nachrüsten
Mit unserer Frühjahrs-Anhängerkupplungsaktion profitieren Sie von einem attraktiven Preisvorteil beim Nachrüsten Ihres Fahrzeugs. Damit alles transparent und eindeutig ist, finden Sie hier die ...
Ja, in den meisten Fällen ist das Nachrüsten einer Anhängerkupplung möglich.
Da Anhängerkupplungen bei vielen Herstellern nicht zur Serienausstattung gehören, entscheiden sich viele Autofahrer dafür, diese nachträglich einbauen zu lassen. Lesen Sie hier, worauf es dabei ankommt und welche Varianten es gibt.
Grundsätzlich lassen sich die meisten Autos nachträglich mit einer Anhängerkupplung ausstatten. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Zum Beispiel ist es bei bestimmten Sportwagen sowie einzelnen Hybrid- und Elektrofahrzeugen von Herstellerseite untersagt, eine Anhängerkupplung nachzurüsten. Das liegt bei den Sportwagen häufig an speziellen Karosserieformen, die nicht für das Ziehen schwerer Lasten ausgelegt sind. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen kann das zusätzliche Gewicht an der Anhängerkupplung die Reichweite so stark verringern, dass auch hier der Hersteller einen Riegel vorschiebt.
Ihr Fahrzeug kommt für das Nachrüsten einer Anhängerkupplung in Frage, wenn dies in den Fahrzeugpapieren nicht ausgeschlossen wird. Dort müssen eine maximale Anhängelast sowie eine maximale Stützlast eingetragen sein. Wenn diese Werte vorhanden sind, darf Ihr Fahrzeug einen Anhänger ziehen bzw. einen Fahrradträger transportieren. Fehlen die Angaben, ist eine Nachrüstung nicht erlaubt. Wir helfen Ihnen gerne dabei, zu erkennen, ob das Nachrüsten möglich ist oder nicht.
Ihnen stehen für das Nachrüsten einer Anhängerkupplung drei unterschiedliche Varianten zur Auswahl:
Welche die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie oft und wofür Sie die Kupplung nutzen möchten.
Die starre Anhängerkupplung wird fest am Fahrzeug montiert und bleibt dauerhaft sichtbar. Sie eignet sich besonders für Autofahrer, die regelmäßig Anhänger ziehen oder schwere Lasten wie Wohnwagen transportieren. Durch ihre einfache Bauweise ist sie sehr robust, langlebig und vergleichsweise günstig.
Wer einen Anhänger nur gelegentlich benötigt, greift häufig zur abnehmbaren Anhängerkupplung. Diese kann bei Bedarf montiert und danach wieder entfernt werden. Der große Vorteil liegt in der Optik: Ist die Kupplung nicht angebaut, bleibt das Fahrzeug unverändert. Außerdem reduziert sich das Risiko von Parkremplern, da kein Bauteil dauerhaft herausragt.
Die komfortabelste Lösung ist die schwenkbare Anhängerkupplung. Sie ist fest am Fahrzeug verschraubt, die Kugelstange lässt sich jedoch bei Nichtgebrauch einfach unter die Stoßstange schwenken. So ist sie unsichtbar, aber jederzeit einsatzbereit. Vor der Entscheidung sollte allerdings geprüft werden, ob die Konstruktion beim jeweiligen Fahrzeugmodell ausreichend Platz bietet.
Um eine Anhängerkupplung zu montieren, müssen Stoßstange und Verkleidung demontiert, die Kupplung sicher an der Karosserie befestigt und die Elektrik fachgerecht angeschlossen werden. Hinzu kommt der Anschluss einer 7- oder 13-poligen Steckdose an das Bordnetz. Theoretisch ist das in Eigenregie möglich. Wir empfehlen allerdings klar den Weg über eine Fachwerkstatt (unsere zum Beispiel 😉). Denn ein professioneller Einbau sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für einen reibungslosen Betrieb im Alltag.